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Bill Gilligan ist aktuell der erfolgreichste Eishockey-Trainer im Land. Sein Wissen zum Thema Motivation und seine spezielle Art, mit dem Team zu arbeiten, gehören zu den Geheimnissen seines Erfolges. Der Ankünder wagte sich zur Weiterentwicklung seines eigenen Teams an den berühmten Trainer heran und ließ die Mitarbeiter des Außenwerbeunternehmens einen Abend lang coachen. Der Vergleich von Sportlern mit Mitarbeitern hielt Stand – überall zählt Motivation und Teambuilding gleich und ist damit verantwortlich für den Gesamterfolg eines Unternehmens. Dabei ging Bill Gilligan mit seinem Vortrag ganz an den Anfang und erklärte die Grundpfeiler der Motivation: körperliche und geistige Fitness sowie ein soziales Gleichgewicht. Motivation ist somit in erster Linie kein Antrieb von Außen sondern die Frage an sich selbst, wer man sei, nach Stärken und Schwächen.
Dazu der Appell an Führungskräfte, sich mit seinen Mitarbeitern auseinanderzusetzen, ihre Persönlichkeit genau zu kennen, um sie individuell fordern und fördern zu können. Genau hier liegt auch das Spannungsfeld Eigenbild versus Fremdbild, das entsteht, wenn das eigene Bild über sich selbst nicht mit dem das die Vorgesetzten von einem haben übereinstimmt.
Im „zweiten Drittel“ seines Vortrages zeigte er auf, wie stark Teambuilding von den einzelnen Persönlichkeiten abhängt aber auch von der Frage nach den gemeinsamen Zielen und wie sie im Team erreicht werden können. Darüber hinaus müsse jedes Unternehmen seine Einzigartigkeit definieren, die es von den anderen Marktteilnehmern abhebt. Ein Team hängt aber nicht nur von den Mitarbeitern ab sondern auch vom nötigen Führungsstil, der stets eine positive Atmosphäre zu schaffen hat und der die Mitarbeiter ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und im Dialog mit ihnen steht. Bill Gilligan dazu: “Be hard, demanding, but fair!“
Sich selbst bezeichnet Bill Gilligan als nicht einfach, jedoch hat er viel Erfahrung mit Menschen und stellt sich als ausgebildeter Psychologe stets die Frage, was die Menschen bewegt. Er selbst hat jedenfalls schon viel bewegt, führte er doch die Grazer Eishockey-Mannschaft 99ers innerhalb eines Jahres von ganz unten an die Spitze der Tabelle.
Der Ankünder verstand die Botschaft von Tabellenführer zu Tabellenführer – Nr. 1 zu sein ist kein Ruhekissen, sondern die Aufgabe, mit neuen Ideen und Impulsen für das Team immer einen Schritt voraus zu sein.